Kapitel 3 führt den Kompass für kollektive Führung ein, der Systemvitalität im Zentrum hat und auf einer Kombination von wissenschaftlicher Forschung zu Vitalitätsprinzipien, Führungskräfteentwicklung und strategischer Beratung in erfolgreichen Kooperationsprozessen für Nachhaltigkeit basiert.
Kapitel 4 taucht in das Thema Führung und Macht ein, das allzu oft in seinen Schattenseiten im Wege steht. Nur wenn wir Machtdynamiken verstehen, unsere eigenen Tendenzen eingeschlossen, können wir sie für kollektive und schließlich transformative Führung nutzen – als Wirkung in Kooperation.
Kapitel 5 vertieft das Thema Kooperationskompetenz. Der Kompass für kollektive Führung ist dafür eine Leitstruktur, die Sinn und Zukunftsverantwortung verbindet – auf der individuellen Ebene, in Teams, Organisationen und Multi-Akteurs-Partnerschaften. Das Navigieren von Komplexität mit zahlreichen Akteuren ist ein Kernstück transformativen Wandels. Kooperation ist dabei eine Kunst, die erlernbar ist.
Kapitel 6 gibt einen Einblick in einen aktuellen Trend – die Entstehung von Netzwerken und Allianzen für Nachhaltigkeit. Netzwerke sind ein strategischer Kernansatz für transformative Führung. Vernetztes Handeln ist ein absolut entscheidendes Element für Nachhaltigkeitstransformationen, weil es uns befähigt, schnell genug Lösungen für unsere großen Herausforderungen zu finden.
Kapitel 7 beschäftigt sich mit den Transformationsstrategien, die über Partnerschaften und Netzwerke hinausgehen. Gesellschaftliche Transformationen wie die Energiewende, der Umbau zu Kreislaufwirtschaft oder eine Ökologisierung unserer Landwirtschaft und unserer Ernährungssysteme sind eine kollektive Aufgabe, die erfordert, dass Akteure auf unterschiedlichen Ebenen bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Das ist der Nährboden für die Zukunftskompetenz Stewardship.
Kapitel 8 erklärt, wie transformative Führung auch unsere Wirtschaft in ein zukunftsfähiges Format bringen kann. Denn so, wie sie heute funktioniert, bringt sie uns nicht in die Zukunft. Eine zukünftige Ökonomie muss lebensdienlich sein, sie muss den Ökosystemen und den sozialen Systemen dienen, sie stützen und voranbringen. Wir wissen, was getan werden muss – die eigentliche Herausforderung besteht darin, dieses Wissen so schnell wie möglich in die Praxis umzusetzen – bei uns und überall. Dazu trägt das Buch in praktischer Weise bei.